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Tödliche Arbeitsunfälle durch Absturz

Tödliche Arbeitsunfälle durch Absturz

Tödliche Arbeitsunfälle durch Absturz

"Mehr als ein Viertel der im Zeitraum 2009 bis 2016 durch die BAuA erfassten tödlichen Arbeitsunfälle sind Absturzunfälle. Beispielsweise stürzten rund ein Drittel der Verunfallten meist aufgrund fehlender Sicherungsmaßnahmen von Dächern oder brachen durch Lichtkuppeln."

So lautet die Einleitung eines Informationsblattes der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zum Thema "Tödliche Arbeitsunfälle", veröffentlicht im Juli 2017.

 

Wer, wann, wo

"Von Januar 2009 bis Dezember 2016 meldeten die staatlichen Ämter für Arbeitsschutz in Deutschland 1499 tödliche Arbeitsunfälle an die BAuA. Die Zahl der jährlich gemeldeten Unfälle ist seit 2010 leicht rückläufig. Der Anteil der Absturzunfälle liegt seit 2012 relativ konstant bei rund einem Viertel; im Jahr 2011 betrug er fast 38,1 %."

Das bedeutet, dass zwar die Gesamtzahl an Absturzunfällen schrumpft, leider jedoch nicht im Vergleich zu den anderen Arbeitsunfällen. In der Konsequenz wird also noch nicht genug getan, um mögliche Gefahrenquellen beim Arbeiten in der Höhe komplett abzusichern.

"423 aller Unfälle - sie bilden die Basis dieses Faktenblattes - sind auf Abstürze zurückzuführen, d. h. rund 28,2 % der tödlich verunfallten Personen sind unmittelbar von Gerüsten oder Leitern, Bauwerksdächern oder Maschinen gestürzt oder zuvor durch Bauteile durchgebrochen."

Wie hier beschrieben gibt es beim Arbeiten in der Höhe unzählige Gefahrenquellen, die nur durch individuelle und flexible Sicherheitsmaßnahmen abgesichert werden können. Denken Sie bei Arbeiten in der Höhe nicht nur an Dächer! Auch große Maschinen und Anlagen müssen in einer gewissen Höhe gewartet werden, oder denken Sie an die Verladung von Paletten auf ein Zwischengeschoss in einem Lagerhaus.

"64,2 % der bei Abstürzen tödlich verunfallten Personen verfügten über eine mindestens dreijährige oder längere Berufserfahrung; sie können als „Routiniers“ bezeichnet werden."

Diese Zahl zeigt einmal mehr, dass selbst Fachleute mit viel Erfahrung vor einem Absturz nicht gefeit sind. Ohne geeignete Sicherungsmaßnahme begibt man sich in Gefahr!

 

Gefährdungsbeurteilung als Instrument der Unfallvermeidung

Das Faktenblatt empfiehlt eine Gefährdungsbeurteilung nach §5 Arbeitsschutzgesetz als ein Instrument des Arbeitsschutzes. Was es mit einer richtigen Gefährdungsbeurteilung auf sich hat, zeigen wir Ihnen in unserem Artikel "Wie Gefährdungsbeurteilungen Leben retten".

 

Was tun, wenn es trotzdem zum Absturz kommt?

Ein Teil der Vorbereitung zum Arbeiten in der Höhe ist ein ausgearbeiteter Rettungsplan. Was Sie dabei beachten sollten und welche Sofortmaßnahmen ergriffen werden müssen, erfahren Sie in unserem Artikel "Erste Hilfe und Rettung nach Absturz"

 

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Egal ob klassische Geländersysteme oder Kollektivschutz- bzw. Individualschutzlösung auf Dächern, wir haben die passende Lösung für Ihren gefährlichen Bereich!

 

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Quelle: BAuA, Faktenblatt "Tödliche Arbeitsunfälle", Juli 2017.
Online erhältlich unter: https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2017/07/pm031-17.html